Schnitz-Holz lagern

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Thomas
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Re: Schnitz-Holz lagern

Beitrag von Thomas » Di 5. Apr 2016, 11:36

Hallo Zusammen,

ich möchte nur auf einen kleinen Punkt mit den Meisseln hinweisen.

Meissel sind auch aus gehärtetem Stahl, da kann auch mal was abplatzen. Diese Erfahrung habe ich vor Jahren auch machen müssen....... Der Arzt hat den Splitter nur mit Müh und Not in meiner Hand gefunden, war alles dick geschwollen und musste 5 oder 6 mal aus unterschiedlichen Lagen geröntgt werden.

Falls ihr gerne mit Handwerkszeugen arbeiten möchtet, da gibt es auch eine Säge mit der man Bretter aus einem Stamm sägen kann.
Schaut doch mal hier: http://www.woodworking.de/cgi-bin/forum ... d/id/53759

In diesem Beitrag findet Ihr auch eine kleine Info zu Spalten von Obsthölzern ;)

Ich habe mit vor Jahren auch so eine Säge gebaut. Das geht wirklich gut und auch relativ stressfrei.
Seit ich mir die große Bandsäge gebaut habe, nutze ich die Säge nur noch selten.....

Zum Thema Handwerkzeuge ohne Strom kann ich nur sagen, versucht das mal. Ihr werdet erstaunt sein was man alles machen kann.
Ich baue gerade eine Pergola für den Garten. Da musste ich einen Balken verlängern. Meine Stichsäge (von Festo!, neues 150mm Marken-Sägeblatt) brauchte ca. 20 Minuten um einen 20cm langen Schnitt in Maserrichtung hinzubekommen, bei einem 10x10cm Balken.......
Das Problem liegt hier am Hub der Stichsägen. Die schaffen es nicht genug Material aus dem Sägeschnitt zu entfernen.
Mit einer Gestellsäge hatte ich dann den nächsten Schnitt in 5 Minuten fertig! Durch das lange Sägeblatt war es kein Problem die Sägespäne abzutransportieren und durch das gespannte Blatt verläuft der Schnitt auch kaum.

Im überigen kann man diese Sägen auch oft auf Flohmärkten billig kaufen. Ein Sägeblatt zu schänken und neu feilen ist kein Hexenwerk. Zur Not kauft man sich ein neues Blatt.
Viele Grüße,
Thomas

Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.
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Thomas
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Re: Schnitz-Holz lagern

Beitrag von Thomas » Di 5. Apr 2016, 15:14

Hallo Jakob,
Die Säge die Du hier vorstellst, ist auch für den zwei-Mann-Betrieb geeignet. Sie macht auch feinere Schnitte als die Schrotsäge. Man kann aber auch nur Stämme sägen, die in ihrer Stärke dem Rahmen der Säge entsprechen.
Aber einen nicht zu unterschätzenden Vorteil haben deine Rahmen-Säge und die Gestellsäge. Man kann das Sägeblatt spannen.
Die Säge lässt sich hervoragend alleine betreiben ;). Mit der Breite des Rahmens hast du natürlich recht.
Wenn man allerdings den Stamm in der Mitte zuerst sägt, dann gehen bei meiner Säge theoretisch knapp 60cm!.
Da das Blatt aber nur 70 cm lang ist, reicht das nicht um die Späne aus dem Schnitt zu entfernen. 20 bis 30cm dicke Stücke sind gut zu bewältigen.
Auch wenn es die tollsten Elektrosägen gibt, als Holzwerker wird man nie ohne eine gute Handsäge auskommen.
Mein Reden! Leider sind heute im Handel fast nur gestanzte Sägeblätter erhältlich, die schneiden sehr schlecht.
Wenn man sich mal mit den Schärfen von Sägeblättern auseinandersetzt und das auch mal selbstgemacht hat, erfreut man sich an jedem Schnitt ;). Im Überigen braucht man auch keine Einweg-Japansägen, unsere Väter haben schliesslich mit Werkzeugen im "europäischen" Stil auch hervorragende Arbeiten geleistet.
Viele Grüße,
Thomas

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