Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Hier könnt Ihr nicht fertige Arbeiten einstellen um euch Rat zuholen oder einfach nur um den Werdegang zu dokumentieren.
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Hans
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Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Hans » Sa 21. Okt 2017, 17:33

Hallo zusammen ,

diemal ist es aber ein braver Hund , der nicht die Zähne fletscht . Alles noch im Rohzustand . Den Rohling habe ich wieder mit der Oszi - Säge auf die Schnelle vorgearbeitet - geht ruck - zuck . Jetzt muß natürlich erst die Feinarbeit noch gemacht werden und der Wanderstab dann zusammengebaut und gebeizt werden . Den Kopf werde ich schraubbar machen und eventuell ein " Nottrunkgefäß " mit einbauen - mal sehen ?

Grüße vom ... Hans aus Franken
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Wanderstab - noch unfertig !
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Ulrich
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Re: Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Ulrich » Sa 21. Okt 2017, 19:32

Hallo Hans, da staune ich wieder. Ein jetz schon sehr gut aussehender Hund. Das dir die guten Ideen nicht ausgehen das wünsche ich dir und weiterhin viel Geschick und gutes Gelingen bei der Vollendung des Projektes"Hund". Die farbige Gestaltung wir bestimmt wieder Meisterhaft. Ich habe noch mit meinen Schmerzen im Beim zu tun. Das kann nun bald aufhören :? Möchte auch wieder Schnitzen und mein neu erworbenes Kerbschnitzmesser ausprobieren. Mal probieren ob das im sitzen geht.( ab Montag) Gruß Ulli
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Hans
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Re: Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Hans » So 22. Okt 2017, 07:12

Hallo Ulli ,
ja , ja - wenn Man(n) im Herbst des Lebens so langsam ankommt , da kracht und knackt es schon mal - wie in der Natur auch . Mir hat meine Sparsamkeit in Sachen "medizinische Ausgaben " vor kurzer Zeit auch mal wieder einen Schlag versetzt .
Habe seit Jahren schon gelegentlich mit Unterzuckerung zu tun und das kann lebensgefährlich ausgehen .
Nachdem bei einem Discounter ein Prüfset mit billigeren Messstäbchen angeboten wurde , habe ich mir das gleich gekauft ; damit kam dann der große Irrtum :o .
Mein Nachbar hat mich angerufen - bin hier ja der Mann für alle Fälle - " mein Fernseher geht nicht mehr ".
Ich - gleich nach dem Frühstück hinüber , Schaden festgestellt , in die Stadt gefahren , Antennenempfangsteil geholt, ... dann spürte ich ein leichtes Zittern , ein Schwindelgefühl , habe den Blutzuckerwert gemessen , war ok.
Dann bei ihm auf 's Dach geklettert ( 2 ter Stock ) , das Teil montiert , anschließend dann - zum Glück innen ,
bewustlos zusammengebrochen . Kurze Begründung : bei der nächsten Routineuntersuchung habe ich das neue Gerät
zum Doc mitgenommen zur Kontrolle : bei seinem Gerät ein Wert von 120 - zum Zeitpunkt normal - bei meinem neuen , billigen Gerät gleichzeitig aber "197 " das heißt , " ich bin mit falsch gemessenen Wert - fast schon unterzuckert , auf dem Dach herumgeklettert .
... und von was kommt 's mal wieder " vom Geiz " - wie bei einem billigen Schnitzmesser - man drückt und drückt
weil es ständig stumpf wird und dann rutscht man aus damit .

Aber was soll's - es macht uns nur härter und stumpft uns langsam ab , ich glaube schon fast " wir brauchen ab und zu mal so ein kleines Weh-wehchen , damit wir auch von unseren lieben Frauen so richtig " bemuttert " werden können .

Jetzt reichts aber ... Grüße , von Hans aus Franken
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Volker
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Re: Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Volker » Mo 23. Okt 2017, 19:28

Hallo Hans,
Dein Hundekopf sieht schon richtig gut aus. Das Du den mit einer oszilierenden E-Säge vorgesägt hast ist für mich eine Neuigkeit. Kannst Du das mal etwas näher beschreiben? War der Kopf dabei eingespannt und dann wie ? Hast Du damit nur gerade Schnitte gesägt oder auch wie mit einer Fräse gearbeitet? Und viele weitere Fragen drängen sich mir auf.
Viele Grüße von Volker
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Re: Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Hans » Di 24. Okt 2017, 07:25

Hallo Volker ,

werde heute mal etwas näher drauf eingehen , jetzt muß ich erst mal den Kaffeetisch fertig machen, da meine liebe Gerda gleich auftauchen wird .Ich bin täglich Punkt 6 Uhr auf - auch an Sonn.- u. Feiertagen , das brauch ich einfach.

Gruß , Hans

( Im Prinzip ist es mit der Maschine , wie beim " Eisschnitzen " - alles einfach wegstechen )
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Re: Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Hans » Mi 25. Okt 2017, 17:39

Hallo Volker ,
nun zu deinen Fragen , da ich jetzt etwas Zeit dafür habe . Ich habe mal auf die Schnelle einen neuen Kopf gemacht und dabei einige Fotos während der Fertigung geschossen . Ein Drachenkopf für einen Wanderstock wird es werden . ( Böse Münder würden sagen : selbst bei Waldwanderungen ist die Schwiegermutter immer dabei ;)
- a dumm's Späßle g' macht ! -
Wie du bei den Bildern siehst , habe ich den Drachenkopf erst mal freiweg aufgezeichnet , dann ausgesägt auf der Bandsäge - allerdings mit einem sehr breiten Sägeband - da mußte ich halt immer wieder ansetzen , damit ich um die Kurven komme . Dann habe ich mit der Oszi -säge - sie geht in Sekundenschnelle in's Holz hinein - die groben Umrisse soweit wie möglich herausgestochen , in einer 1/4 Std . war das erledigt . Anschließend mit dem Schnitzmesser grob den Kopf geformt . Mit der Flex und einer eingespannten Lamellenscheibe , den Hals unten gerundet . " Fast fertig " . Jetzt geht es dann noch ein wenig an die Feinarbeiten mit den Schnitzmessern , sobald ich wieder Zeit habe dafür .
Ob das gerade ein Beispiel ist , wie man schnitzt , glaube ich nicht , es ähnelt schon etwas dem Kettensägeschnitzen
oder auch der Eisklotzbearbeitung, mit dem klassischen Schnitzen , hat das nichts mehr zu tun ; aber " ich "
komme damit zuletzt schnellstens an ein Ergebnis und mache nicht tagelang an etwas herum und lege es dann irgendwann genervt in die Ecke .
Jeder deswegen so , wie er es kann - von der Zeit und der Lust her .

Es grüßt euch alle , der Hans aus Franken
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Re: Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Hans » Mi 25. Okt 2017, 17:42

Weitere Bilder zum Drachenkopf !

Jetzt muß noch etwas Feinarbeit gemacht werden , bei Gelegenheit !

Hans
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Re: Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Volker » Mi 25. Okt 2017, 18:48

Hallo Hans,
der Erfolg gibt Dir recht! Es ist für mich zwar "sehr anders" aber ich muß anerkennen das diese Art zu arbeiten die schnellste ist. Wenn man es kann. Danke für Deine Auskunft!
Leider hast Du nicht geschrieben ob- oder wie Du Dein Werkstück eingspannt hast. Ich kann mir aber eigentlich nicht vorstellen, das Du das "aus der Hand" mit dre Oszilltionssäge und den anderen E-Geräten gemacht hast.
Viele Grüße von Volker
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Re: Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Hans » Mi 25. Okt 2017, 20:05

Hallo Volker ,
beim 4 ten Bild sieht man , wie ich es in den Schraubstock gespannt habe - etwas undeutlich zwar , aber nur bei der Oszi - Säge muß ich einspannen , da sonst die einwandfreie Führung nicht funktionieren würde . Mit den elektrischen Schnitzmessern - da die leichter sind - halte ich das Holz in der linken Hand und
die Geräte in der Rechten ; ebenso mache ich es mit der Lamellen bestückten Flex .
So habe ich auf die Schnelle eine Grundform herausgearbeitet .
Ich hänge eben mal einen Schreibsachen.- u. Brillenhalter als Foto mit ran , ein Stück Brennholz , etwas zurechtgesägt und abgeflammt , ca 40 min Arbeit kpl . mit den Bohrungen .

Gruß , Hans
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Re: Ein Hundekopf für den Wanderstock !

Beitrag von Hans » Do 26. Okt 2017, 06:51

Hallo zusammen ,

eines muß ich noch erklären , mein Schraubstock hat seitlich einen langen Hebel - eine Arretierung - damit kann ich die Position vom Schraubstock drehen , so daß ich in den jeweiligen Stellungen besser an das Holz hinkomme .
Wenn ich nicht freihändig arbeite , spanne ich meistens den Holzklotz dort ein .
Und meinen " Bügeltischhocker " oder wie man diese , in der Höhe verstellbaren Sitzgelegenheiten nennt , den brauche ich auch , sobald ich etwas länger an was auch immer - herummache .

Grüße ... von Hans
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