Säbelsäge

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Hans
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Re: Säbelsäge

Beitrag von Hans » Mi 13. Sep 2017, 09:21

Hallo Dagmar ,

Ich habe 2 von den Bosch Stich/ Säbelsägen , muß aber schon feststellen , daß ich die höchst selten benütze .
Mit der kleineren habe ich jetzt im Sommer in Verbindung mit einem Metallsägeblatt meinen kpl. Zaun bearbeitet , da war das ein großer Vorteil .

Holz vorbereiten für Schnitzereien , da komme ich mit der Vibrationssäge bestens klar , die geht 'rein in's Holz , da muß man schon aufpassen , damit man nicht zu tief sägt in Sekundenschnelle .

Aber das muß jeder für sich am Besten vorher ausprobieren , da kann man schlecht eine Empfehlung dazu geben .
Gerne und oft benütze ich auch meine verschiedenen Japan - Zugsägen .

Gruß , Hans aus Franken
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Achim
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Re: Säbelsäge

Beitrag von Achim » Mi 13. Sep 2017, 20:21

Hallo Dagmar

Ich würde an deiner Stelle die Finger von der Säbelsäge lassen: schneidet ungenau, das Sägeblatt fängt schnell das flattern an ( je nach Blattlänge ), sehr unhandlich und auch nicht ungefährlich.Ich wüsste nicht wo man sie vorteilhaft im Bereich Hobby-Schnitzen einsetzen könnte. Selbst als Zimmerleute haben wir die Säge kaum eingesetzt, wenn überhaupt bei Abbrucharbeiten. Denke mal das du mit einer guten Japansäge besser aufgestellt bist, bei Arbeiten am noch feuchtem Holz oder Stammholz für deine Geister achte auf ein stabiles Blatt ohne oberen Steg mit breiter Schränkung. Geht damit ratz-fatz und bei bedarf sehr genau.

Gruß Achim
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Dagmar
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Re: Säbelsäge

Beitrag von Dagmar » Mi 13. Sep 2017, 20:59

Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten.
Das sieht jetzt nach einer ordentlichen Japansäge und einer Bandsäge mit einer Durchlasshöhe von ca. 15 cm und aufwärts aus.
Hab grade gesehen Japansägen gib es viele unterschiedliche Arten und Hersteller. Ich will keine Werbung machen, ich bin nur mal so beim Suchen auf diese Seite gekommen:

https://www.feinewerkzeuge.de/kataba.html

Bis ich alles habe was ich dann möchte - ich glaub ich muß anbauen :lol:
Liebe Grüße aus der Ortenau da wo die Hex von Dassenstein zuhause ist.

Dagmar
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Volker
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Re: Säbelsäge

Beitrag von Volker » Do 14. Sep 2017, 18:26

Hallo Dagmar,
Japansägen gibt es inzwischen auch in den Baumärkten und als Gelegenheitsartikel bei ALDI und LIDL (preiswert und gut). Schau Dir mal im Baumarkt sehr genau die Zähne der Sägen an.(am besten bei einer großen groben) Die sind für's ziehende sägen (Zahnwinkel zum Griff) und immer umschichtig für den Spanauswurf links und rechts schräg geschliffen oft auch blau angelaufen durch das Härten. Unvergleichlich wirksamer als die alten europäischen Sägen. Außerdem sind die Sägeblätter sehr dünn was weniger Holz zerspanen muß, und weil die Säge zum Schneiden gezogen wird, verläuft das Sägeblatt nicht so leicht wie bei einer dickblattigen Stoßsäge.
Hoffentlich hab ich Dich jetzt nicht gelangweilt, weil Du das alles schon gewußt hast.
Viele Grüße von Volker
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Re: Säbelsäge

Beitrag von Dagmar » Do 14. Sep 2017, 19:25

Hallo Volker - du hast mich bestimmt nicht gelangweilt.
Welche Stärken bevorzugst du?
Liebe Grüße aus der Ortenau da wo die Hex von Dassenstein zuhause ist.

Dagmar
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Volker
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Re: Säbelsäge

Beitrag von Volker » Fr 15. Sep 2017, 18:01

Hallo Dagmar,
ich war sehr skeptisch und vorsichtig. Zuerst hab ich bei LIDL eine große mit groberen Zähnen und später eine sehr kleine bei ALDI gekauft. Auf dem Foto von Hans sind beide abgebildet. Die kleine von ALDI mit schwarz gelben Griff und zwei Sägeblättern und die von LIDL mit dem schwarz weißem Griff. Die mit dem Stabgriff von Hans hab ich auch. Diese Sägen haben ihrer Länge und Blattstärke entsprechend klein und dünn und klein und kleinere Zähne. Alle Größen haben ihre Berechtigung und ihre jeweiligen Vorzüge. Mit der kleinen Säge säge ich flach im gebogenen Zustand Dübel aus Schaschlikspießen für meine kleinen Schnitzmesser-Kästen ab, weil die Zähne so fein, und das Blatt so dünn und biegsam ist. Mit den Großen säge ich meine Schnitz-Rohkanteln, schön gerade und senkrecht. Der billige Sägensatz von Fa. Westfalia war nicht so toll. Den Griff der großen Japansäge hab ich beim kräftigen Sägen abgebrochen. Westfalia hat mir aber bei der Reklamation kostenlos einen neuen Satz zugeschickt. Ich hatte mir da allerdings schon einen neuen Wechseblatt-Holzgriff selbst gebaut, weil das Sägeblatt doch so gut war.
Viele Grüße von Volker
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Re: Säbelsäge

Beitrag von b.huss » Di 19. Sep 2017, 21:29

Hallo meine Schnitzerfreunde :D :D ,
mit großem Interesse habe ich die Beiträge verfolgt. Sie erinnerten mich irgendwie an meine Zeit als Verkäufer im Baumarkt. Mein Kollege damals wollte nur das teuerste und für ihn genehmste verkaufen. Den Kunden hat er nicht wirklich geholfen, denn die hatten eine Maschine mehr herumliegen. Dabei kann man ja für vorhandene Maschinen Zubehör verkaufen um sie zweckmäßiger zu machen. Säbelsäge: Diese Säge ist nicht gefährlicher als eine Japansäge und beim Schnitzen (Zuschnitt) zu gebrauchen. Ich habe meine mit kürzeren Blättern bestückt und schon war das Flattern weg.Und heute gibt es die auch als Akkusäge. Man muß sich nur mal zeigen lassen wie man sie richtig bedient! Ich nutze meine sehr viel. Als nächstes Stichsäge: Wenn ich eine habe, kann ich sie erweitern. einen Sägetisch dazu, welcher eine doppelte Rollenführung hat, wozu dann noch eine kleine Bandsäge. Mit dem entsprechend langen, schmal oder breit, grob oder fein, kann ich bequem 5cm Höhe schneiden. Oder ich kaufe weiteres Zubehör dafür und schon habe ich eine gute Dekupiersäge. :o
Was will ich damit sagen? Wir alle sind als Neider erzogen. Jeder muß haben, was der Andere hat. Aber brauche ich das Wirklich? Jeder hält das, was er hat für das Beste und schönste und ist der Meinung das muß auch jeder haben. Nun gut, wenn er sich das leisten kann, bitte schön. Ich habe Euch aber Alternatieven aufgezeigt. Und schon wird unser schönes Hobby bedeutend erschwinglicher! :? Liebe Marianne, vielleicht habe ich dich jetzt von einem Entschluß abgebracht. Aber vielleicht erkennst Du auh die Alternativen. :) Schöne Grüße von der Ostseeküste Burkhard
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Säbelsäge mit verschiedene Blättern
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Sägetisch mit Pendelhubstichsäge und versch. Blätter
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Laubsägenvorsatz und großer Sägearm
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Laubsägenvorsatz
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Achim
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Re: Säbelsäge

Beitrag von Achim » Di 19. Sep 2017, 22:46

Jetzt weis ich auch warum ich in meinen 15 Jahren als Zimmermann / Innenausbau / Treppenbau mit der Säbelsäge nicht klar kam, ich hab es mir nur nicht richtig zeigen lassen :oops:

Achim
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Re: Säbelsäge

Beitrag von Hans » Mi 20. Sep 2017, 10:22

Hallo Burkhard ,

ein Ja und ein Nein zu deinem interessanten Bericht .
Alles was du bei dem Bericht an Bilder eingestellt hast , könnte ich sofort auch fotografieren , die Teile habe ich alle
in meinen Schränken in der Scheune herumliegen .
Schau mal in Ebay - Kleinanzeigen über die obere Zeile mit der Eingabe 91369 Wiesenthau hinein ( dadurch gibt es eine bestimmte zusammengeraffte Aufstellung ) ...da siehst du , daß ich viele solche Teile zur Zeit verschleudere.
Zum Beispiel : eine Flachdübelfräse für 15 € - der Grund : da muß man die Flex anbauen als Antriebsmaschine , wenn ich aber " hintereinander " richtig arbeiten will , brauch dann die Flex oder die Bohrmaschine , dann steh ich da und muß erst alles wieder abbauen . Für jemand der nur gelegentlich mal bastelt , mag das mit Sicherheit eine preisgünstige Lösung sein , mich hat das aber genervt . Den Tellerschleifer zum Anbau an eine Bohrmaschine, habe ich gestern schon verpackt , der ist schon weg.
Gut ... natürlich ist das alles eine Frage : was mache ich aus meinem Hobby , kann ich mir durch die Familie die
Zeit auch dafür nehmen , sind mir ohne Probleme die finanziellen Ausgaben möglich ?
Als ich mit 58,5 Jahren wußte , daß ich mit 60 in den Vorruhestand darf , habe ich schon angefangen - immer wenn ein Scheinchen hereinkam - das in Anschaffungen für's neu gewählte Hobby anzulegen ; so kam ich günstig , ohne die Haushaltskasse zu belasten , an meine Werkstattausrüstung .
Ich hoffe nur, ich kann mit den Anschaffungen noch lange arbeiten , manchmal sehe ich schon vor mir " wie alles
über einen Container entsorgt wird " - aber damit muß man leben . :?

Grüße aus Franken .... von Hans
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