Grundierung

Tipps und Tricks zur Oberflächenbehandlung
Karl
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Re: Grundierung

Beitragvon Karl » So 20. Dez 2015, 22:39

Ich Danke euch das euch meine Arbeiten gefallen freut mich sehr.
Das mit den bemalen von Figuren ist auch nicht so schwierig, ich werde es mal ganz genau in einen Beitrag erklären.
Man braucht dazu nicht viel und mit ein wenig Hilfe geht das schneller als man denkt. Bei mir hapert ja am schnitzen, bemalen ist da nicht das Problem.
Es ist mir ja aufgefallen Maler gibt es genug, aber kaum einen der fassen (Figuren bemalen)kann und die meisten Schnitzer befassen sich auch nicht so wirklich mit den bemalen, mehr peizen oder wachsen.
Dabei ist ja das Fassen von Figuren eine sehr alte Kunst, damals wurde es sogar besser bezahlt als das Schnitzen. Kompliziert ist eigentlich nur der Grund, aber auch keine Hexerei wenn man es einmal gemacht hat lauft es meist wie geschmiert :lol:
Würde mich freuen wenn es auch mal einer von euch versuchen würde :D
LG Karl
Dirk
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Re: Grundierung

Beitragvon Dirk » Di 19. Jan 2016, 19:51

Hallo Schnitzfreunde
Ich möchte nicht noch ein neuen Trend aufmachen.
Kann man Hasen Leim auch als Grundierung nehmen für Beizen. Oder ist da Verdünnten Ponal besser geeignet.
Mfg
Dirk
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Thomas
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Re: Grundierung

Beitragvon Thomas » Mi 20. Jan 2016, 13:30

Hallo Dirk,

sorry hatte den Beitrag übersehen.......

Ich kenne nur Beizen auf Naturholz ohne Grundierung.
Die normale Verarbeiteung läuft so ab: Schleifen, wässern, schleifen, beizen, schleifen, lacken......

Aber ich habe mal bei Zweihorn (bei Schreineren bekannte Firma) recherchiert. Die bieten einen Egalisator als Grundierung bzw. Vorbeize an. Damit soll das Saugverhalten des Holzes egalisiert werden.

Also doch ein Grundierung.
Ob das mit Ponal oder Hasenhautleim funktioniert kann ich nicht genau sagen.
Gefühlsmässig würde ich zum Hautleim tendieren. Ponal wird ein wenig wasserabweisend, wenn man es zu dick aufträgt. Zumindest bei Leimstellen............

Ich kann aber auch gerne mal einen Versuch machen und das hier dokumentieren.
Viele Grüße,
Thomas

Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.
Sepp
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Re: Grundierung

Beitragvon Sepp » Mi 20. Jan 2016, 18:42

Hallo Dirk

Ich habe vor kurzen ein Schild geschnitzt.
Das habe ich mit Hasenhautleim grundiert und anschließend mit Körnerbeize, gebeizt.
Hat wunderbar geklappt.

Gruß Sepp
Dirk
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Re: Grundierung

Beitragvon Dirk » Sa 23. Jan 2016, 17:05

Hallo Zusammen
Danke erst mal für die Antworten. Dann werde ich halt mal versuchen was daraus wird.
@Thomas kannst gerne machen wäre Dir für deine Angaben sehr dankbar.

Mfg
Dirk
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Volker
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Re: Grundierung

Beitragvon Volker » Sa 23. Jan 2016, 18:37

Hallo Schnitzfreunde,
meine kleinen scandinavischen Menschlein mit amerikanischem Aussehen, habe ich alle mit 1Teil Ponal zu 3-4Teilen Wasser grundiert und mit flüssiger und fester Schultuschfarbe bemalt. Die Tuschfarben sind immer gut angenommen worden und die Grundierung hat es erlaubt scharfe Abschlüsse zu anderen Farbtönen malen zu können. Auch das gefürchtete "in den Holzfasen verlaufen" oder ungleichmäßige Farbaufnahme von Hirnholz- oder Langholzrichtung wurde verhindert.
Ich finde die Grundierung mit dem Ponal-Wasser-Gemisch ist die einfachste Grundierung für die Bemalung mit beliebigen Farben. Nur zum nachträglichen behandeln mit Hozbeize ist diese Grundierung ungeeignet.
Viele Grüße von Volker
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Hans
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Re: Grundierung

Beitragvon Hans » Do 26. Jan 2017, 10:17

hoerbi hat geschrieben:Hallo Schnitzfreunde,

die Oberflächenbehandlung Eurer fertigen Arbeiten ist ein Thema, um das keiner herum kommt.
Prinzipiell sei gesagt, das eine fertige Arbeit, ganz gleich ob sie naturbelassen
(mit Wachs behandelt) bleibt, oder farblich gestaltet wird, immer eine Grundierung erfahren sollte.

Der Grund hierfür ist sehr einfach. Alle Stirnholzflächen können enorm viel Flüssigkeit aufnehmen, ganz gleich in welcher Form.

Nur ein Wachsen der Arbeit genügt nicht, auch das Wachs verschwindet im Laufe der Zeit in diesen offenen Poren und Staub kann so nachrutschen. Das Resultat ist das diese Flächen mit der Zeit grau werden und sind nicht mehr reparabel.

Eine absolut sichere Methode um offene Poren zu versiegeln, ist die Verwendung von Hasenhautleim. Hierbei sollte darauf geachtet werden, das Stirnholzflächen mehrmals behandelt werden.
Eine Alternative zum Hasenhautleim wäre die Verwendung von verdünntem Holzkaltleim, den ich jedoch nur für kleine Arbeiten empfehle. Beachte bitte vor dem Auftragen von Wasch oder Farben, das die Grundirung richtig trocken ist.


Hallo zusammen , habe mir jetzt auch so einen Flaschen.- u. Gläschenwärmer besorgt - auf die Anfrage haben so viele " Mami's " geantwortet - 4.50 € plus Fracht - da kann man nicht meckern .
Allerdings nehme ich doch meistens Industriemittel , da ich den Geruch nur im Freien anwenden kann ; und da tröpfle ich noch Nelkenöl mit hinein . Vorher habe ich einen Wasserkocher verwendet, der jedoch keine Nachwärmefunktion hatte .


Gruß , Hans

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